Orang Utan Baby im Frankfurter Zoo

Die Orang-Utan-Familie im Zoo Frankfurt wächst weiter: Vergangene Woche brachte Affendame Rosa ihr fünftes Kind auf die Welt. Welches Geschlecht das Kleine hat, ist noch nicht bekannt – für die Namensgebung gibt es aber konkrete Vorgaben.

In der Nacht vom 20. zum 21. Oktober brachte Affendame Rosa das Kleine zur Welt. Für sie ist es bereits das fünfte Kind, für ihren Gatten Kembali das erste. "Am Morgen nach der Geburt kam Rosa sofort mit ihrem Baby ans Gitter, um sich ihren Frühstücksbrei abzuholen", berichtet Zoodirektor Dr. Miguel Casares.

Orang Utan Baby im Frankfurter Zoo

Die erfahrene Affendame lässt zurzeit noch niemanden an das Jungtier heran, auch nicht Bruder Sayang. Deswegen konnte auch das Geschlecht noch nicht festgestellt werden. Für Zoodirektor Casares ist das erstmal nebensächlich. "Viel wichtiger ist, dass beide wohlauf sind und sich die Bindung zwischen ihnen festigt." Eine Sache ist aber schon sicher: Der Name des Neugeborenen soll unbedingt mit "Y" anfangen.

Die ersten drei Monate verbringt ein Orang-Utan-Jungtier fest an den Bauch der Mutter geklammert. Die vollständige Entwöhnung findet mit ca. drei Jahren statt, manchmal werden die Jungtiere auch länger gesäugt. Gewöhnlich bleiben sie bis zu ihrem achten Lebensjahr bei ihrer Mutter. Von ihr lernen sie alles, was sie zum Überleben wissen müssen.

Weitere Informationen

In den vergangenen 60 Jahren wurden 25 Sumatra Orang-Utans in Frankfurt geboren. Der Zoo wird oft für seine Menschenaffen-Haltung gelobt, der 2008 eröffnete Borgori-Wald gehört zu den modernsten Anlagen in Deutschland. Die Nachzucht der hochbedrohten Primaten gilt als wichtiger Beitrag zur Arterhaltung.

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Sendung: hr3, "Die Kate Menzyk Show", 31.10.2018, 13:30 Uhr

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