Gurt im Auto
Bild © picture-alliance/dpa

Ein Test zeigt: Die Winterjacke kann beim Autofahren zur großen Gefahr werden - vor allem für Kinder. Wir klären, warum das so ist.

Jetzt, wo es in Hessen so bitterkalt ist, sind wir alle nochmal extra dick eingepackt - in Schal, Mütze, Handschuhe und natürlich die Winterjacke. Letztere kann im Auto aber zur echten Gefahr werden - besonders für Kinder.

Denn wenn der Gurt nicht direkt am Körper anliegt, wie es eigentlich sein soll, können Verletzungen auftreten.

Der ADAC hat alltägliche Verkehrssituationen simuliert: Ein Erwachsenen- und ein Kinderdummys wurden in die dicke Jacke gesteckt und auf dem Sitz beziehungsweise in einem Kindersitz angeschnallt. Das beunruhigende Ergebnis: Schon bei 16 km/h - das ist die Geschwindigkeit eines Auffahrunfalls im Stadtverkehr - kann es gefährlich werden.

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Normalerweise sollte der Gurt bei Kindern die Oberschenkel, bei Erwachsenen die Hüftknochen umspannen. Durch das Futter der Jacke hat der Gurt aber zu viel Spiel. Bei einer harten Bremsung schneidet er in den Bauch ein und kann dabei Weichteile wie zum Beispiel Darm, Leber oder Milz verletzen.

Also lieber die Jacke ausziehen, bevor Ihr Euch anschnallt!

Keine Sorge: Ihr müsst nicht frieren!

Zieht Euch und Eurem Kind im Auto einfach eine Fleecejacke anziehen oder legt eine Decke bereit. Die Standheizung im Auto tut ihr Übriges. So bleibt es auch bei eisigen Temperaturen warm, der Gurt liegt aber besser am Körper an und das Verletzungsrisiko wird minimiert.

Sendung: hr3, "hr3 am Nachmittag", 06.02.2018, 14:15 Uhr

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