Goji Beeren
Goji Beeren Bild © Colourbox.de

Wer sich für moderne gesunde Ernährung interessiert, ist bestimmt schon über folgende "Wundergeächse" gestolpert: Chia, Quinoa, Baobab, Goji und Spirulina-Alge. Was die Lebensmittel wirklich können, klären wir hier.

Baobab (auch Affenbrotbaum genannt)

Affenbrotbaum
Affenbrotbaum Bild © picture-alliance/dpa

Wer das Buch "Der kleine Prinz" gründlich gelesen hat, wird sich erinnern: Der kleine Prinz erklärt, dass man die Baobabs so früh wie möglich mitsamt der Wurzel rausreißen müsse, damit er sich nicht über die Maßen ausbreiten und so den Planeten zerstören würde. Dazu muss man wissen: der Planet des Prinzen ist sehr klein, und der Affenbrotbaum wird bis zu 20 Meter hoch! Baobab ist ein Urbaum, der in subtropischen Gebieten Afrikas und auf Madagaskar wächst. Der Affenbrotbaum bildet im Alter von 18 Jahren Früchte, die am Baum trocknen. Aus diesen Früchten wird das Baobabpulver gewonnen.

Was kann Baobab?

Die Früchte enthalten:

  • etwa 10x so viel Ballaststoffe wie Äpfel
  • so viel Vitamin C wie Orangen
  • 5x so viel Magnesium wie Avocados
  • 6x so viele Antioxidantien wie Heidelbeeren
  • 4x so viel Kalium wie Bananen
  • 2x so viel Kalzium wie Milch
  • mehr Eisen als Fleisch


Verschiedene B Vitamine und Omega-Fettsäuren ergänzen die Superwerte der Wildfrüchte. Das Fruchtpulver hat einen leicht säuerlich-fruchtigen Geschmack, ähnlich wie Zitrusfrüchte. Mit Baobab-Pulver könnt Ihr zum Beispiel Eure Suppe verfeinern, es ist sehr lecker in Salat-Dressings und wenn Ihr es original westafrikanisch genießen wollt, versucht doch mal das Cassobama Porridge. Ein Rezept haben wir hier entdeckt www://baobab.org/cassobama-porridge

Chia-Samen

Chia-Samen
Chia-Samen Bild © Colourbox.de

Schon das Volk der Mayas hat Chia-Samen gegessen: die Kämpfer zum Beispiel als Mittel zum Kraftzuwachs und die Boten, um lange Laufleistungen zu erbringen. Eingeweicht, geröstet oder gemahlen galt Chia in Mittelamerika als leicht zu transportierende, fast unbegrenzt haltbare Kraftnahrung, die lange satt machte und dabei Kraft und Energie spendete.

Was können die Chia-Samen?

Chia-Samen enthalten Vitamin A und B, Kalium, Bor, Zink, Folsäure sowie lebenswichtige Aminosäuren. Außerdem sind Chia-Samen überdurchschnittlich reich an Antioxidantien, Proteinen, Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen und sie haben das höchste Omega-3-Vorkommen überhaupt (über 18 Gramm pro 100 Gramm).

Damit nicht genug:

  • Chia-Samen enthalten 10 Mal mehr Omega-3 als Lachs
  • 9x mehr Antioxidantien als Orangen
  • 4x mehr Eisen als Spinat
  • 5x mehr Calcium als Vollmilch
  • 15x Mal mehr Magnesium als Brokkoli
  • 4x mehr Ballaststoffe als Leinsaat


Laut einer Studie des Nutritional Science Research Institute (Massachusetts, USA) haben Chia-Samen einen natürlichen blutverdünnenden Effekt, der das Risiko eines Schlaganfalls oder Herzinfarkts deutlich senkt. Weiterhin kommt die Studie zum Ergebnis, dass Chia-Samen den Blutzuckerspiegel positiv beeinflussen und diesen regulieren können.

Chia-Samen könnt Ihr zum Beispiel in Müsli, in Marmelade, in Brot oder auch in Smoothies genießen.

Quinoa

Auch, wenn es so aussieht: Quinoa ist kein Getreide, sondern eine Pflanze. Sie stammt ursprünglich aus Peru und Bolivien, wird aber – wegen der großen Beliebtheit - inzwischen auch schon in Deutschland und Österreich angebaut.
In Südamerika gilt Quinoa schon seit langen als eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel, denn die Körnchen glänzen nicht nur mit Geschmack, sondern auch mit einem ganzen Paket an nützlichen Nährstoffen.

Was kann Quinoa?

Quinoa
Quinoa Bild © Colourbox.de

Quinoa ist eine der besten pflanzlichen Eiweißquellen auf der Welt. Was Quinoa so einzigartig macht, ist, dass die kleinen Körnchen alle neun essentiellen Aminosäuren enthalten, was für ein pflanzliches Lebensmittel äußerst ungewöhnlich ist. Auch der Mineralien-Reichtum von Quinoa schlägt den unserer üblichen Getreidearten um Längen. Außerdem ist das leckere Inka-Korn glutenfrei und kann daher auch bei Getreideunverträglichkeiten problemlos gegessen werden.

Quinoa schmeckt lecker im Salat, macht auch als Beilage – anstelle von Reis oder Nudeln – eine gute Figur und die Quinoa-Pfannkuchen sind auch ein Traum. Das Rezept dazu haben wir hier entdeckt: www.chefkoch.de/rezepte/2621441411733583/Quinoa-Pfannkuchen.html

Spirulina Algen

Eine Alge namens Spirulina ist zum heimlichen Star der vollwertigen Lebensmittel geworden. Sie enthält einen so einzigartigen Nährstoff-Mix, dass sie als regelrechte Vitalstoffbombe gilt.
Das wussten übrigens auch schon die Azteken, die haben die Spirulina Alge mit Freude verspeist und eingeborene Völker verwenden sie noch heute.

Was kann die Spirulina Alge?

Spirulina
Spirulina Bild © Colourbox.de

Sie enthält die beeindruckenste Konzentration an Nährstoffen, die bislang in einem Nahrungsmittel gefunden wurde. Spirulina Algen bestehen zu 60 Prozent aus gut verdaulichem Eiweiß: 20 Prozent mehr als Sojabohnen und 200 mal mehr als Rindfleisch! Außerdem enthalten sie eine hohe Konzentration an Carotin, Vitamin B12, Eisen und Spurenelementen. Spirulina Algen können dabei helfen, das Immunsystem auszugleichen und zu stabilisieren und sie tragen zum Wachstum und der Erhaltung einer gesunden Darmflora bei. Wissenschaftler auf der ganzen Welt bestätigen, dass Spirulina Algen in der Lage sind, den Cholesterinspiegel und den Blutdruck zu senken.

Ob Gemüse- oder Reisspeisen, Salate und sogar Gebäck: Spirulina-Algen kann man überall reinschmeißen. Hier findet Ihr ein Rezept für Rohkost-Thai-Nudeln: www.chefkoch.de/rezepte/2577051403902317/Rohkost-Thai-Nudeln.html

Goji-Beeren

Die Goji-Beere heißt auch Bocksdornfrucht, Wolfsbeere oder Glücksbeere. Die Heimat der Goji-Beere liegt in China und in der Mongolei aber sie ist auch in manchen Regionen Tibets im Himalaya.

Was kann die Goji-Beere?

Goji Beeren
Goji Beeren Bild © Colourbox.de
  • Goji Beeren sind gut für gesunde Augen bis ins hohe Alter
  • Goji Beeren stärken das Immunsystem
  • Goji Beeren tragen zum Aufbau der Darmflora bei
  • Goji Beeren helfen gegen chronische Entzündungen
  • Goji-Beeren sind gut zur Entgiftung


Schon 50 Gramm Goji Beeren decken den Tagesbedarf an Eisen. Außerdem enthalten sie alle essentiellen Aminosäuren, eine Mega-Dosis Vitamin A, Vitamin C und Vitamin E sowie beachtliche Vitamin-B-Werte. Und Goji-Beeren liefern 21 wichtige Spurenelemente. Aber wichtig: Auf Bio-Qualität achten! Nicht-Bio-Goji-Beeren können recht viele Schadstoffe enthalten.

Kritiker sagen allerdings: Ja! Goji Beeren enthalten gesunde Inhaltsstoffe, ABER unsere heimischen Beeren stehen den Goji Beeren in nichts nach. Goji Beeren schmecken mit Feldsalat, in Schokokeksen oder auch toll: Goji Buletten www.goji-beere.info/rezepte.html

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