Genrebild Hacker
Wisst ihr, ob ihr gehackt wurdet? Bild © Colourbox.de

Unbekannte haben sensible Daten von mehreren Politikern und Promis im Internet veröffentlicht, darunter auch private Chats und Kreditkarteninformationen. Ob Privatpersonen betroffen sind, ist noch unklar. Wenn Ihr trotzdem prüfen wollt, ob Eure Daten sicher sind, geben wir Euch hier ein paar Tipps.

Deutsche Politiker und Promis sind Opfer eines Hackerangriffs geworden, berichtet der rbb. Es sind alle Bundestagsparteien mit Ausnahme der AfD betroffen und laut Bild-Zeitung auch Stars wie Marteria, Casper, Oliver Welke und Jan Böhmermann. Sensible Daten wie Gesprächschats, Handynummern, Fotos oder Rechnungen sind bereits im Dezember in einer Art Adventskalender veröffentlicht worden.

Bisher gibt es keine Informationen, ob auch Privatpersonen betroffen sind. Wenn Ihr trotzdem überprüfen wollt, ob Eure Daten sicher sind, könnt Ihr das mit dem Identity Leak Checker des Hasso-Plattner-Instituts machen.

Identity Leak Check beim Hasso-Plattner-Institut
Hier könnt ihr checken, ob ihr gehackt wurdet. Bild © Screenshot Hasso-Plattner-Institut


Alles, was Ihr braucht, ist Eure E-Mail-Adresse, die Ihr auf der Seite eingebt. Ihr bekommt dann eine Antwort-Mail, in der Ihr erfahrt, ob und welche Eurer Daten betroffen sind. Da steht unter anderem, welche Dienste betroffen sind und was genau wann gehackt und veröffentlicht wurde. Das können beispielsweise Passwörter oder Bankdaten sein.  

Tipps für ein sicheres Passwort


Dass Ihr keine Haustiernamen oder "123456" verwenden solltet, ist eigentlich klar. Am besten ist eine Mischung aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen.

Hier sind noch ein paar Dinge, auf die Ihr achten solltet:


  1. Passwörter regelmäßig ändern – und zwar in ein völlig neues Passwort. Aus "password1" einfach "password12" zu machen bringt nicht viel. Ändert euer Passwort auf jeden Fall, wenn ihr gehackt wurdet.
  2. Je länger desto besser: Zwölf Zeichen sind besser als acht. Merkt euch das Passwort zum Beispiel mit der Songtext-Methode: "I took a pill in Ibiza, to show Avici I was cool" wird dabei zu "ItapiItsAIwc". Ein paar Sonderzeichen und Zahlen dazu, fertig ist: "1tapi!tsAIwc".
  3. Schützt besonders sensible Daten mit der 2-Faktor-Authentifizierung: Das kann zum Beispiel ein Code sein, den ihr per SMS oder E-Mail bekommt und den ihr zusätzlich zum Passwort eingeben müsst. Viele Anbieter wie Google oder Amazon bieten inzwischen 2FA an.

Sendung: hr3, "hr3 am Vormittag", 04.01.2019, 09:30 Uhr

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