Online mit Kreditkarte bezahlen oder spenden

Spenden im Netz ist mittlerweile völlig normal geworden. Statt sich zum Geburtstag Geschenke zu wünschen, wird bei Facebook oder Instagram zum Spenden für den guten Zweck aufgerufen. Was Ihr dabei beachten müsst:

Helene Fischer hat es gemacht, Barack Obama, Lady Gaga, Fußballer David Alaba oder auch Justin Timberlake – vor fünf Jahren haben sie alle sich im Rahmen der "Ice Bucket Challenge" einen Kübel Eiswasser über den Kopf gekippt, um auf die Nervenkrankheit ALS aufmerksam zu machen. Spenden im Netz ist seitdem völlig normal geworden.

Voll im Trend: Spendenaktion starten statt Geburtstagsgeschenke

Wir kennen das ja schon länger von Facebook: Da haben wir die Möglichkeit, Spendenaufrufe unserer Freunde zu unterstützen oder selbst einen zu starten. Ihr gebt dazu einfach den Empfänger Eurer Spende und den Geldbetrag an, der erreicht werden soll.

Spenden über Websites oder Social Media

Ist das Ziel dank des hilfsbereiten Schwarms im sozialen Netzwerk erreicht, überweist Facebook das Geld an die angebene Organisation, Freund und Freundin oder sogar an Dich. Allerdings geht das Geld nur im Falle von gemeinnützigen Organisationen zu 100 Prozent an den Empfänger. Wer für einen persönlichen Zweck sammelt, muss Gebühren an Facebook bezahlen.

Seit Juli könnt Ihr auch bei Instagram Spenden sammeln

Seit Ende Juli geht das auch bei Instagram. Wer einen speziellen Spenden-Sticker in seiner Instagram Story nutzt, startet für 24 Stunden eine eigene Spendenaktion. Dazu müsst Ihr einfach in den Stories die Kamera öffnen, im Anschluss ein Foto aufnehmen oder hochladen. Über das Stickersymbol wählt Ihr den entsprechenden Spenden-Sticker und die gewünschte gemeinnützige Organisation aus.

Auswählen könnt Ihr aus gemeinnützigen Organisationen, die Teil des Facebook Fundraising Programms sind und ein verlinktes Business Profil bei Instagram haben. Wenn die Spendenaktion live ist, könnt Ihr in der Story nach oben wischen und den bisher gesammelten Betrag zu sehen. Auch bei Instagram gehen laut eigener Aussage 100 Prozent der gesammelten Spenden an die gemeinnützige Organisation.

Die Sache hat einen Haken

Es gilt wie auch bei der Shopping-Funktion bei Facebook und Instagram: Wer spenden möchte, muss seine Kreditkartendaten oder andere Zahlinformationen hinterlassen. Ob Ihr dazu bereit seid, müsst Ihr natürlich selbst entscheiden.

Sendung: hr3, "Die Kate Menzyk Show", 27.08.2019, 16:15 Uhr

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