Reto Flückiger (Stefan Gubser) und Liz Ritschard (Delia Mayer) ermitteln nach einem Giftanschlag im KKL
Reto Flückiger (Stefan Gubser) und Liz Ritschard (Delia Mayer) ermitteln nach einem Giftanschlag im KKL Bild © ARD Degeto/SRF/Hugofilm

Heute hat "vorbei" mal was Positives. Die Tatort-Sommerpause ist nämlich vorbei! Wir starten mit den Schweizern, die meistens eher ruhig und bedächtig daher kommen. Das ist diesmal anders.

Um was gehts?

Das Luzerner Kultur- und Kongresszentrum brummt: Die Schönen und Reichen genießen ein Benefizkonzert und feiern, dass sie sich endlich mal wieder angemessen präsentieren können. Dafür gesorgt hat Unternehmer Walter Loving - steinreich und steinalt.

Das Orchester spielt Musik von Komponisten, die während des 2. Weltkriegs im KZ umgekommen sind. So soll den Opfern des Holocaust gedacht werden. Der alte (Mäzen) Loving hat damals vielen Juden zur Flucht verholfen. Aber ist er wirklich der großzügige Gutmensch, für den ihn alle halten? Und wer ist so abgebrüht, WÄHREND des Konzerts einen Giftanschlag auf den Klarinettisten zu verüben?

Das Team

Reto Flückiger und Liz Ritschard sind für mich ja eher die Schleichkatzen des Tatorts. Immer ruhig und besonnen. Aber diesmal ist das schon ein gutes Stück anders. Da rastet die leise Liz auch mal so richtig aus. Schön!

Fazit

Dieser Schweizer Tatort ist überragend und vor allem einzigartig! Der Grund: Die gesamte Handlung wurde in einer einzigen Kameraeinstellung gedreht. Heißt: Der Kameramann ist den Schauspielern immer gefolgt, ohne die Aufnahme zu unterbrechen. Eine enorme Leistung. Auch von den Schauspielern, die immer punktgenau abliefern mussten. So viel Engagement wird belohnt. Ich war beim Schauen völlig fasziniert und gehe nach der Sommerpause direkt mal in die Vollen: "Die Musik stirbt zuletzt" bekommt von mir 10 von 10 Punkten.

Sendung: hr3, "hr3 am Sonntag", 05.08.2018, 14 Uhr

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