Plastikmüll

Ihr wollt der Umwelt zuliebe auf Plastik verzichten, wisst aber nicht, wo Ihr anfangen sollt? Wir verraten Euch, wie Ihr schon beim Einkaufen Verpackungsmüll vermeiden könnt.

Plastikmüll ist zu einem richtigen Problem geworden: Die Ozeane versinken im Müll. Tiere verenden, weil sie Verpackungsteile gefressen haben. An Badestränden tummeln sich die Müllberge. Dabei ist es gar nicht so schwer, Plastikmüll zu vermeiden, sagt Plastik-Expertin Nadine Schubert und Autorin des Bestsellers "Besser leben ohne Plastik". Sie hat uns ein paar tolle Tipps für den Alltag verraten.

Bewusster Einkaufen

Los geht es schon beim Einkaufen im Supermarkt. Warum nicht mal die Milch in der Glasflasche kaufen anstatt im Tetra Pak? Oder Wurst und Käse an der Theke mitnehmen und nicht die verpackte Variante aus dem Frischeregal? Außerdem könnt Ihr Eure eigene Dose mitnehmen – ganz egal, ob die aus Plastik, Edelstahl oder Glas ist – und lasst Euch dort die Wurst oder den Käse einpacken. Solange die Dose auf der Theke steht und die Verkäuferin die Ware reinlegen kann, ohne die Dose zu berühren, ist aus hygienischer Sicht alles in Ordnung, weiß Nadine Schubert.

Ein Mann trägt zwei Plastiktüten mit Äpfeln

Die kleinen Plastiktüten in der Obst und Gemüseabteilung könnt Ihr Euch auch ohne weiteres sparen. "Was spricht dagegen die Tomaten einfach so in den Einkaufskorb zu legen? Wenn ich das nicht möchte, habe ich immer noch die Möglichkeit, einen Mehrwegbeutel zu verwenden," so die Plastik-Expertin. Es gibt Baumwollsäckchen, die man nutzen kann und die meisten Supermärkte verkaufen sogar Mehrwegbeutel, erzählt uns die Bestsellerautorin.

Wenn Ihr gerne Toast esst, dann könnt Ihr das auch beim Bäcker kaufen. Ihr lasst es Euch in Scheiben schneiden und dann friert Ihr es in einer Brottüte ein.

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Hier findet Ihr eine Liste von Unverpacktläden in Eurer Nähe

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In der Küche gibt es das meiste Plastik

Tupperware

Die Küche ist der Hotspot für Plastikmüll im Haus. Nicht nur durch die ganzen Lebensmittelverpackungen landet das Plastik im Haus. Auch die Schränke sind voll mit Tupperschüsseln. Das soll nicht heißen, dass ihr jetzt Euer gesamtes Plastik im Haushalt entsorgen sollt. Das wäre nicht nachhaltig, sagt Nadine Schubert: "Natürlich wird alles solange benutzt, bis es irgendwann den Geist aufgibt. Und wenn man sich dann etwas Neues anschaffen muss, kann man ja nach einer plastikfreien Alternative schauen." Nadine Schubert hat zum Beispiel ihren kaputten Plastik-Wäschekorb durch einen Neuen aus Weide ersetzt.

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Sendung: hr3, "Die Kate Menzyk Show", 20.08.2018, 13:30 Uhr

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