Umweltheld Werner und seine "Zombiebox"
Werner hat es sich zur Aufgabe gemacht, vermeintlich leere Batterien zu retten. Bild © Werner Rupp

Das Thema Einwegbatterien hat Werner lange genervt: Selbst teure Batterien halten nicht lange – und wenn sie angeblich leer sind, ist in Wirklichkeit oftmals noch eine Menge Strom drin. Werners Idee: die "Zombiebox", mit der er auch den letzten Rest nutzbar macht.

Umweltheld Werner und seine "Zombiebox"
Die Grundidee zur Zombie-Box: Viele leere Batterien werden in einer Metallbox aufgestellt. Bild © Werner Rupp

Zu leer zum Nutzen, zu voll zum Wegwerfen – Werner aus Bleidenstadt war frustriert vom Thema Einwegbatterien. "Selbst teure Batterien halten nicht lange und wenn man nachmisst, wie viel Strom noch da ist, ist immer noch eine Menge drin – aber man kann fast nichts mehr damit anfangen", erzählt er im Interview mit Tanja und Tobi. So käme schnell eine "kleine Armee von Zombie-Batterien" zusammen, wie er die halb-toten Batterien nennt.

Seine Idee: sein selbstgebauter "Zombie-Sammler". Das ist eine Box, in der er verschiedene, vermeintlich leere Batterien aufstellt, sodass sie gemeinsam wie eine Art Generator funktionieren.

Die Anfänge der Zombie-Box: eine Bonbon-Dose

Die Idee kam Werners Vater schon vor vielen Jahren: In seiner Kindheit spielte Werner besonders gerne mit Lego. Für viele Konstruktionen wurden Batterien benötigt. "Irgendwann haben sich meine Eltern geärgert über den Batterien-Verschleiß durch das Lego. Mein Vater hat dann rumprobiert, damit ich länger damit spielen kann und weniger Kosten verursache", so Werner.

Umweltheld Werner und seine "Zombiebox"
So sieht die professionelle Zombie-Box heute aus. Bild © Werner Rupp

Sein Vater reihte die leeren Batterien damals wie Zinnsoldaten in einer Blechdose auf. Die leeren Batterien hatten gemeinsam noch genügend Strom, sodass Werner damit spielen konnte. An diesem Vorbild orientiert sich auch Werners Zombie-Box. Er hat die Konstruktion aber mittlerweile professionalisiert: Am Computer hat er ein Modell entworfen und die entsprechenden Teile mit seinem 3D-Drucker hergestellt. Eines ist aber gleich geblieben: Die leeren Batterien sind in Reih' und Glied aufgestellt und haben zusammen wieder richtig viel Saft!

Sendung: hr3, "Die hr3 Morningshow", 25.01.2019, 05:00 Uhr

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