Heuschnupfen: Nase putzen im Auto
Allergiegeplagte Autofahrer könnte es jetzt öfter aus der Spur hauen. Bild © Imago

Heuschnupfen-Geplagten haben derzeit eine harte Zeit - auch beim Autofahren. Da kann eine Niesattacke nämlich ruckzuck zu einem Unfall führen. Wie reagiert die Versicherung im Fall der Fälle?

Zuerst einmal: Natürlich kann niemandem das Auto fahren verboten werden, weil er einen Schnupfen oder eine Allergie hat.

Das bedeutet im Umkehrschluss: Meistens zahlt die Versicherung. Wie immer wird es aber dann tricky, wenn es zu einer Gerichtsverhandlung kommt, zum Beispiel bei Personenschäden. Da kann es dann auch zum Vorwurf der fahrlässigen Körperverletzung kommen.

Ganz wichtig ist außerdem, wenn Ihr Medikamente gegen den Heuschnupfen nehmt: Schaut auf die Nebenwirkungen. Die können nämlich Euren Kaskoschutz gefährden. Das heißt: Im schlimmsten Fall bleibt Ihr auf den Schadenkosten sitzen.

Der beste Tipp für allergiegeplagte Autofahrer ist in diesem Fall auch ein alter Hut: Immer brav den empfohlenen Mindestabstand einhalten. Der liegt bei der Hälfte des Tachowertes - bei 50 km/h also 25 Meter. Das niest man nicht so schnell weg.

Sendung: hr3, "hr3 am Vormittag", 03.04.2018, 10:15 Uhr

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