Rasenmähroboter
Das bisschen Gartenarbeit macht sich von allein - zumindest das Rasenmähen. Bild © Colourbox.de

Einfach mal Füße hochlegen und jemand anders mäht den Rasen - Mähroboter machen es möglich! Sie sind aber alles andere als ungefährlich.

Die Rasenpflege erledigt sich jetzt von selbst - dank eines Rasenroboters. Aber ist das Ergebnis wirklich so ordentlich, wie man sich das wünscht? Die Stiftung Warentest hat acht Rasenroboter geprüft. Sechs davon mähen gut. Auch Stellen, über die der Rasen- oder Mähroboter mehrfach fährt - zum Beispiel vor der Ladestation - werden meistens akkurat und ordentlich gemäht, ohne hässliche Löcher zu fabrizieren.

Trotzdem schneidet am Ende keiner der getesteten Roboter insgesamt besser ab als befriedigend. Der Grund: Es bleibt immer ein gewisses Sicherheitsrisiko - besonders für spielende Kinder. Bei den Mähern von Honda und Robomow sind die Sicherheitsmängel sogar so groß, dass sie bei Stiftung Warentest ganz durchfallen.

Große Gefahr für Kinder

Im Test wurden den Rasenrobotern mehrere "Hindernisse" aufgebaut - Attrapen sollten ein stehendes, ein krabbelndes und ein liegendes Kind simulieren. Das Ergebnis ist erschreckend: Nur das stehende Kind erkannten alle acht Roboter als Hindernis und änderten die Richtung.

Rasenmäh-Roboter
Zwar mähen fast alle getesteten Rasenroboter sauber - dabei sind sie aber nicht ungefährlich. Bild © Imago

Beim krabbelnden Kind waren es dann nur noch sechs Geräte, die rechtzeitig zum Stehen kamen. Die Geräte von Honda und Rombomow fuhren einfach auf die Fußattrape auf und hinterließen deutliche Schnitte am Kinderschuh. Man kann sich also vorstellen, was bei einem barfuß laufenden Kind passieren würde...

Und noch schlimmer: Den "Prüffinger", der die ausgestreckte Hand eines liegenden Kindes darstellen sollte, erkannte kein einziger Roboter als Hindernis - im Test erreichten die Messer des Mähers jedes Mal die Finger. Zwar ist das bisher nicht vorgekommen und Stiftung Warentest sieht die Wahrscheinlichkeit dafür auch eher als gering an. Eine gewisse Gefahr geht von den Rasenrobotern aber trotzdem aus - was auch das Gesamtergebnis des Tests erklärt.

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Unser Fazit

Die Hersteller haben deutlich nachgebessert, was das Mähen angeht. Die Rasenfläche wird im Test von fast allen Geräten ordentlich gemäht und die Roboter bewegen sich sauber innerhalb der vorgegebenen Flächen.

Das große Manko aber ist die Unfallgefahr. Gerade für Familien mit kleinen Kindern oder Haustieren sind Mähroboter aus unserer Sicht deshalb nicht zu empfehlen. Wer aber weder kleine Kinder noch Haustiere zu Hause hat oder den Mähroboter wirklich überwacht. für den ist das eine sinnvolle Anschaffung.

Und noch eine gute Nachricht zum Schluss: Einer der beiden Testsieger - das Gerät der Marke Al-Ko - ist mit 800 Euro das günstigste Gerät im Test. Der andere Testsieger von Gardena schlägt mit 1.600 Euro dann schon heftiger zu Buche.

Ende der weiteren Informationen

Sendung: hr3, "hr3 am Vormittag", 15.05.2018, 10:15 Uhr

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