Im April ist unsere winterblasse Haut besonders anfällig für Sonnebrand.
Im April ist unsere winterblasse Haut besonders anfällig für Sonnebrand. Bild © Colourbox.de

So sonnige Ostern wie dieses Jahr sind eine echte Seltenheit. Aber die Strahlen der Aprilsonne besitzen mehr Kraft, als viele denken. Da lässt der erste Sonnenbrand nicht lange auf sich warten. Wir erklären Euch, was Quarkwickel und Sonnenbrand-Cremes taugen und wie Ihr Sonnenbrand am besten behandelt.

Der April lockt mit mehr als 13 möglichen Sonnenstunden pro Tag ins Freie. Die Sonnenstrahlen sind dabei fast so kräftig wie im August. In Kombination mit winterblasser Haut sind das ideale Bedingungen für einen ersten Sonnenbrand. Mit diesen drei Maßnahmen könnt Ihr Euch und Euren Lieben Linderung verschaffen.

#1 Schützen

Leider merkt man den Sonnenbrand erst, wenn's schon zu spät ist. Dann heißt es aber so schnell wie möglich: Raus aus der Sonne!

Wenn Ihr noch länger unterwegs sein müsst, schützt Ihr Eure Haut am besten mit dunklen und dicht gewebten Stoffen. Polyester und andere Chemiefasern blocken UV-Strahlen besser ab als Baumwolle und Viskose. Bis der Sonnenbrand wieder abgeklungen ist, solltet Ihr die direkte Sonne meiden.

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Sonnencreme vom letzten Jahr

Übrigens könnt Ihr die geöffnete Sonnencreme aus dem letzten Jahr bedenkenlos verwenden. Solange das Mindeshaltbarkeitsdatum nicht überschritten ist, schützt sie trotzdem. Achtet aber darauf, die Creme kühl zu lagern und prüft, ob Konsistenz und Geruch noch "normal" sind.

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#2 Kühlen

Quarkwickel sind ein beliebtes Hausmittel bei Sonnenbrand, weil sie die Haut kühlen. Den selben Effekt erzielt Ihr auch mit Wasser: Eine kühle Dusche oder ein feuchtes Tuch auf der Haut sind meist schneller besorgt.

Bei Kühlpads aus dem Gefrierschrank solltet Ihr unbedingt ein Tuch zwischen Haut und Kühlpad legen – ansonsten riskiert Ihr Erfrierungen.

Wer mal was anderes probieren möchte, benötigt Kopfsalat. Der soll nämlich Schmerzen lindern. Gebt dazu einige große Blätter für zwei Minuten in kochendes Wasser und lasst sie anschließend abkühlen. Legt die Salatblätter danach für 20-30 Minuten auf die sonnenverbrannten Hautstellen.

#3 Pflegen

Wenn die Haut schuppt, hilft Apfelessig: Gebt eine halbe Tasse Apfelessig in einen Liter kaltes Wasser und reibt die Haut vorsichtig damit ab. Funktioniert auch mit Tüchern, die Ihr in abgekühltem Kamillentee getränkt habt.

Um die Abheilung des Sonnenbrands zu beschleunigen, könnt Ihr ebenfalls auf Hausmittel setzen: zum Beispiel auf Leinsamen. Bringt dazu einen Liter Wasser mit drei Esslöffeln Leinsamen zum Sieden und lasst die Flüssigkeit zehn Minuten köcheln. Danach abkühlen lassen. Tränkt ein Tuch in dem Sud und legt es für mindestens 15 Minuten auf die betroffenen Hautpartien. Das könnt Ihr solange wiederholen, bis die Schmerzen abklingen. Funktioniert übrigens auch mit einer Handvoll Brennesseln!

Zusätzlich könnt Ihr mit entzündungshemmenden Gels und Cremes die Abheilung des Sonnenbrands beschleunigen. Bewährt haben sich das Gel der Aloe Vera, Panthenol und Cremes und Gels mit dem Wirkstoff Hydrocortison.

Sendung: hr3, "Die hr3 Morningshow", 23.04.2019, 05:00 Uhr

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